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Eifersucht – Liebesbeweis oder Beziehungskiller?

Eifersucht ist ein Thema, über das ganze Bücher geschrieben werden. In Beziehungen führt sie nicht selten zu Konflikten und Streitigkeiten, manchmal sogar zu Bevormundung, Gewalt oder Trennung. Was steckt hinter dieser Emotion? Ist Eifersucht tatsächlich ein Liebesbeweis? Und wie kann man Eifersucht überwinden? 

Eifersucht - Liebesbeweis oder Liebeskiller?

"Die Eifersucht lässt dem Verstand niemals genügend Freiheit, um die Dinge zu sehen, wie sie sind!"

- Miguel de Cervantes -

Eifersucht - was ist das eigentlich?

Eifersucht wird häufig als Emotion beschrieben, fasst aber eher sehr viele verschiedene Gefühle und Gemütszustände zusammen, die tatsächlich recht individuell sein können. Betroffene werden sich aber sicherlich einig sein, dass es ein durch und durch unangenehmer Zustand ist. Dieser kann begleitet sein von Unsicherheit, Angst, Trauer oder Schmerz. Auch Wut spielt bei Eifersucht eine nicht zu unterschätzende Rolle, denn Gefühle suchen sich ein Ventil und gewalttätige Affekthandlungen sind häufig ein Ergebnis großer Wut, die sich Bahn bricht.

Eifersucht tritt häufig im familiären bzw. partnerschaftlichen Kontext auf, also immer dann, wenn zwischenmenschliche Beziehungen eine zentrale Rolle spielen. Auch innerhalb von Freundschaften kann es natürlich zu Eifersucht kommen. Ich möchte mich der Einfachheit halber in diesem Artikel auf Eifersucht innerhalb partnerschaftlicher Beziehungen fokussieren, auch wenn die Hintergründe hierfür meist in der Kindheit, also im familiären Kontext liegen.

Eifersucht kann sehr viele Gesichter haben und Betroffene werden aus unterschiedlichen Gründen eifersüchtig. Es kann sein, das für den einen die Vorstellung, der Partner könnte mit einer anderen Person sexuell aktiv werden, zu einem großen Maß an Eifersucht führt, während ein anderer bereits unter dem Gedanken leidet, dass der Partner mit Freunden ausgehen könnte.

Wie entsteht Eifersucht?

Eifersucht entsteht immer dann, wenn bestimmte Bedürfnisse nicht erfüllt sind. Das können zum Beispiel die Bedürfnisse nach Wertschätzung, Zuneigung oder Liebe sein. Die Erfüllung dieser Bedürfnisse wird in Paarbeziehungen häufig auf den anderen übertragen. Das bedeutet, der Betroffen fühlt sich dann gut, wenn er sich durch den anderen wertgeschätzt, anerkannt und geliebt fühlt. Dieses Gefühl basiert jedoch ausschließlich auf seiner Interpretation der Handlungen des anderen. Diese Interpretationsmechanismen laufen fast komplett unbewusst ab. Das bedeutet, dass die zugrunde liegenden Bedürfnisse häufig gar nicht erkannt werden. Werden sie erfüllt, ist auch alles gut. Das Problem beginnt, wenn sie scheinbar nicht mehr erfüllt werden. Dann empfindet der Betroffene einen Mangel, der ein unangenehmes Gefühl auslöst. Eifersucht entsteht dann, wenn der Partner die Bedürfniserfüllung nicht mehr „übernimmt“ und sich stattdessen anderen Dingen oder Menschen zuwendet.

Ein Beispiel: Partner A fühlt sich am besten, wenn Partner B zu Hause mit ihm fernsieht. Er verbringt am liebsten Zeit zu zweit, in Ruhe, zu Hause, ohne Störungen oder andere Menschen. So kann er sich ganz auf die Zweisamkeit konzentrieren und sich sicher sein, dass auch Partner B voll und ganz für ihn da ist. Beide verbringen eine schöne, entspannte, romantische Zeit miteinander und alles ist super. Dann klingelt das Telefon von Partner B. Bei A stellt sich sofort ein unangenehmes Gefühl ein – die Aufmerksamkeit von B ist nicht mehr ganz bei ihm. Am Telefon ist ein alter Freund von B, der gerade in der Stadt ist und ein Gläschen auf die alten Zeiten trinken möchte. Da sich die beiden lange nicht gesehen haben, möchte sich B für den nächsten Abend gern mit dem alten Freund verabreden. Jetzt sieht A seine Fälle davon schwimmen. B will den nächsten Abend nicht mit ihm verbringen, sondern seine Aufmerksamkeit einer anderen Person schenken. A glaubt also die Aufmerksamkeit von B zu verlieren, die er ja aber so dringend für sein gutes Gefühl braucht. A fühlt sich unverstanden, zurückgewiesen, verletzt, ängstlich und wütend. A wird eifersüchtig – und zwar auf den alten Freund von B. Denn der bekommt jetzt die Aufmerksamkeit.

Ein kurzes, simples Beispiel, das die Komplexität von Eifersucht natürlich nur in Zügen abbildet, die Dynamik jedoch (hoffentlich) ganz anschaulich macht und einen wichtigen Punkt deutlich macht: Die Eifersucht richtet sich stets gegen eine dritte Person, die das wegzunehmen scheint, was der Betroffene glaubt zu besitzen.

Eifersucht als Liebesbeweis?

„Wer nicht eifersüchtig ist, liebt nicht.“, das hat Aurelius Augustinus gesagt. Naja, zumindest setzen viele Menschen fehlende Eifersucht mit mangelndem Interesse gleich. Ich denke, das beides, Eifersucht und der „Wunsch“ nach Eifersucht auf Seiten des Partners von unserem irrtümlichen Glauben herrührt, dass der Partner für die eigenen Bedürfnisse und deren Erfüllung verantwortlich ist. Eigentlich ist es ganz einfach: Ich will mich geliebt fühlen. Ich habe eine Beziehung. Ergo: Der Partner darf mir das Gefühl vermitteln, dass er mich liebt. Was auch immer dann als „Liebesbeweis“ interpretiert wird, Blumen, Pralinen, Aufmerksamkeiten, wie auch immer, erfüllt mein Bedürfnis. Guter Partner. Zuneigung, Aufmerksamkeit, Liebe – das alles ist beziehungsexklusiv und darf nur mit dem Beziehungspartner geteilt werden. Gesellt sich eine dritte Person hinzu, kommt es zu Eifersüchteleien. Das mag ja ganz charmant sein, wenn es ein gewisses Maß nicht überschreitet. Wenn es als Zeichen der Exklusivität gewertet wird und beide Partner damit einverstanden sind, warum nicht? Wenn Eifersucht jedoch eine gewisse Grenze überschreitet, und das passiert dann, wenn sie die Beziehung dominiert und ein Partner in seinem Sein und seiner Freiheit eingeschränkt wird, schlägt der Liebesbeweis allerdings schnell in Frust, Unzufriedenheit, Angst oder sogar Wut um. Das ist dann alles andere als charmant. Ich stelle meinen Klienten immer folgende Fragen:

„Was bedeutet ihre Eifersucht für Sie?“, „Was erreichen Sie damit?“ und „Was haben Sie davon?“

„Was bedeutet die Eifersucht ihres Partners für Sie?“, „Was haben Sie davon?“  und „Welches Maß an Eifersucht ist denn wünschenswert?“

Liebe ist nicht frei und lebendig, wenn sie zur Bedingung hat, dass z.B. Aufmerksamkeit nur dem Partner gebührt. Eine Beziehung, die dann nur noch durch Einschränkungen, einseitige Kompromisse und Angst vor Konsequenzen besteht, ist nicht erfüllt und liebevoll – sie macht unglücklich.

Ihre Eifersucht hat ein „gesundes“ Maß überschritten, wenn:

  • Sie permanent Sorge tragen, Ihr Partner könnte Sie hintergehen und mit anderen betrügen, sobald er aus dem Haus ist.
  • Sie die Vorstellung nicht ertragen, dass Ihr Partner mit anderen Spaß hat, sich vergnügt o.ä. sobald er mit anderen Menschen unterwegs ist.
  • Sie Kontrollstrategien entwickeln, z.B. Kontrollanrufe, das Handy des Partners ungefragt durchforsten, u.a.
  • Sie Ihrem Partner vorwerfen, er würde Sie nicht genug lieben, wenn er mal Zeit ohne Sie verbringt oder Freunde trifft.
  • Sie regelmäßig aufgrund Ihrer Eifersucht streiten.
  • Ihr Partner Ihnen immer wieder bestätigen muss, dass Ihre Eifersucht unbegründet ist.

Die Eifersucht Ihres Partners hat ein „gesundes“ Maß überschritten, wenn:

  • Sie sich kaum mehr trauen, mal allein oder mit Freunden wegzugehen.
  • Sie sich permanent Rechtfertigungen und Erklärungen einfallen lassen müssen.
  • Sie darauf achten, z.B. Ihr Telefon nicht offen herum liegen zu lassen oder es auf lautlos stellen, sobald Ihr Partner in der Nähe ist.
  • Sie immer wieder mit Vorwürfen konfrontiert werden.
  • Sie sich Gedanken machen oder Angst haben, was Ihr Partner sagen oder tun könnte.
  • Ihr Partner Ihnen gegenüber aus Eifersucht gewalttätig geworden ist oder wird.

Ursachen von Eifersucht

Eifersucht wird meist auf die Situationen zurückgeführt, in denen sie zum Vorschein tritt. Der Grund wird dann beim Partner oder bei einer dritten Person gesucht – und meist auch gefunden. Die aktuelle Situation, das Verhalten vom Partner oder der dritten Person ist aber meist nur der Auslöser einer in längerer Vergangenheit liegenden Erfahrung, die mit bestimmten Gefühlszuständen assoziiert ist, welche jetzt in Erscheinung treten. Die Erfahrung wird natürlich nicht erinnert – die Gefühle werden jedoch wieder gefühlt. Daher verbindet man die scheinbar aktuellen Gefühle mit der aktuellen Thematik. Ein Trugschluss mit oftmals unschönen Konsequenzen.

Die Erfahrungen, von denen ich hier spreche, liegen oft in ganz frühen Jahren, in denen es noch nicht möglich war, Bedürfnisse zu verstehen und zu hinterfragen noch sie angemessen auszudrücken. Das heißt jedoch nicht, dass sie nicht da waren. Jeder Mensch hat von Anbeginn seines Daseins zum Beispiel das Bedürfnis nach Liebe, Zuneigung, Fürsorge, Aufmerksamkeit uvm. Wird auf diese Bedürfnisse nicht entsprechend eingegangen, entsteht ein Mangel. Um diesen Mangel auszugleichen, werden nun bestimmte Strategien entwickelt. Tränen- oder Wutausbrüche, Rückzug oder manipulative Verhaltensweisen sowie Kontrollmechanismen sind einige davon. Einmal etabliert, greifen diese Strategien immer wieder und werden so zu einem fixen Verhaltensrepertoire und auch im Erwachsenenalter nicht mehr hinterfragt, denn sie laufen unbewusst. Immer dann, wenn der Mangel wieder wahrgenommen wird, z.B. durch fehlende Aufmerksamkeit von Seiten des Partners, verfällt der Betroffene in diese „alten“ Gefühlsmuster und entsprechende Verhaltensstrukturen. Unbewusste Mechanismen gewinnen die Oberhand und man ist nicht mehr bei „klarem“ (bewussten) Verstand.

Wichtig wäre hier, genau diese Strukturen zu durchschauen und die individuellen Ursachen zu erkennen. Nur dann wird es möglich, eine andere Perspektive einzunehmen und alternative Verhaltensweisen zu lernen. Wenn wirklich bewusst wird, welches Bedürfnis unerfüllt ist, kann dies aus einer Erwachsenenperspektive heraus artikuliert werden. Wichtig ist an dieser Stelle auch zu lernen, dass der Partner nicht dafür verantwortlich ist, einen Mangel auszugleichen. Es geht auch nicht darum, einen Schuldigen in der Vergangenheit zu suchen. Vielmehr besteht die Aufgabe darin, sich die eigenen Mängel bewusst zu machen und selbst die Verantwortung für die eigenen Bedürfnisse zu übernehmen.  

Exkurs: Fremdgehen und Eifersucht

Fremdgehen und Eifersucht ist ein Thema für sich. Hat man sich (mehr oder weniger) ausgesprochen auf eine exklusive Beziehung geeinigt, ist es natürlich schwierig, wenn auf einmal ein dritte Person auf den Plan tritt, vor allem dann, wenn einer der Partner nichts davon weiß. Wo Fremdgehen beginnt, wird sicherlich unterschiedlich definiert. Fakt ist, wenn es dazu kommt sehen sich die meisten Paare mit Themen wie Vertrauensmissbrauch, Verletzung, Unverständnis und, natürlich in Folge, Eifersucht des „betrogenen“ Partners konfrontiert – sofern die Beziehung nicht ohnehin beendet wird. Wollen beide Partner an der Beziehung festhalten, steht früher oder später die Frage im Raum, ob Vertrauen je wieder möglich ist und wenn ja, wie. Eifersucht ist immer auch eine Folge von tiefem Misstrauen dem Partner gegenüber (und meist auch den Kontaktpersonen des Partner gegenüber). Oft gerät der Partner, der fremdging, nun in eine Position, in der er sich und seine Treue immer wieder beweisen muss. Die entsprechenden Verhaltensweisen finden Sie weiter oben. Und, richtig, Sie stehen unter der Überschrift „Die Eifersucht Ihres Partners hat ein „gesundes“ Maß überschritten, wenn“. Denn wenn eine Beziehung nun in eine Opfer-Täter-Dynamik rutscht, stehen „beziehungs-ungesunde“ Verhaltensweisen bald an der Tagesordnung und man findet sich in einer Struktur wieder, die mit Sicherheit nichts mit dem Zustand vor dem Seitensprung zu tun hat.

Das Thema Fremdgehen hat sicherlich einen eigenen Artikel verdient, denn auch hier kann man nur schwer pauschalisieren.

Wichtig, das Thema Eifersucht betreffend, wäre auch hier, sich mit dem eigentlichen Bedürfnissen auseinanderzusetzen. Das können beide Partner tun: Der, der fremdgegangen ist und der, der sozusagen betrogen wurde. Im Rahmen einer Paartherapie legen wir hier vor allem auch den Fokus auf die Beziehung vor dem Seitensprung, die Bedürfnisse der beiden Partner und die Kommunikation untereinander.

Aus der Komplexität des Themas Eifersucht ergibt sich für viele Betroffene am Ende eine Frage:

Wie bekomme ich meine Eifersucht in den Griff?

7 Schritte, die Eifersucht zu überwinden

Wer lernen will, seine Eifersucht zu überwinden muss erkennen, wo sie entstanden ist und wie sie das aktuelle Denken und Verhalten beeinflusst. Diese Selbstreflektion erfordert ein bisschen Mut aber vor allem Ehrlichkeit sich selbst gegenüber.

1.

Wann waren Sie das letzte Mal so richtig eifersüchtig?

Erinnern Sie sich an eine Situation, in denen Sie wirklich eifersüchtig waren. Worum ging es? Welche Personen waren noch mit dabei? Auf wen oder was waren Sie eifersüchtig? Was ist genau passiert? Beschreiben Sie die Situation ganz ausführlich mit allen Details, die Ihnen einfallen. Schreiben Sie alles auf.

2.

Wie ging es Ihnen genau in dieser Situation?

Fokussieren Sie sich jetzt auf sich. Welche Gefühle können Sie in dieser Situation wahrnehmen? Welches Gefühl ist zuerst da, welches als nächstes usw.? Wie genau fühlt es sich an? Welche Gedanken gehen Ihnen durch den Kopf? Welche Bilder vielleicht?  Wie fühlt sich ihr Körper an – welche körperlichen Reaktionen können Sie wahrnehmen? Nehmen Sie sich Zeit, alles genau zu erkunden. Vielleicht möchten Sie auch die Augen schließen und die Situation in Ihrem Inneren wirken lassen. Werden Sie zum Beobachter dessen, was in Ihnen passiert. Schreiben Sie wieder alles auf.

3.

Erinnern Sie sich.

Nehmen Sie sich nun Ihre Aufzeichnungen zu Punkt 2. Welche Gefühle spielen eine zentrale Rolle? Lehnen Sie sich zurück und lassen Sie Ihre Gedanken in die Vergangenheit schweifen. Woher kennen Sie diese Gefühle / diesen Gefühlszustand? Erinnern Sie vergangene Situationen in Ihrem Leben, die vielleicht ähnlich abgelaufen sind oder die gleichen Gefühle ausgelöst haben. Gehen Sie ruhig von Situation zu Situation immer weiter in die Vergangenheit. Vielleicht kommen Sie sogar bei einer Situation in Ihrer frühen Kindheit an. Was erinnern Sie? Wie war die Situation damals? Machen Sie sich wieder Notizen.

4.

Erörtern Sie die Situation.

Betrachten Sie die Situation und fragen Sie sich, was Ihnen in dem Moment gefehlt hat? Was war Ihr Bedürfnis, das vielleicht nicht erfüllt wurde? Als Kind kann man seine Bedürfnisse noch nicht sehr gut ausdrücken und artikulieren, aber man kann sie sehr gut wahrnehmen. Versetzen Sie sich in Ihr kindliches Ich. Finden Sie das bzw. die zentrale/n Bedürfnis/se heraus, die damals nicht erfüllt wurden. Wie ging es Ihnen damit? Nehmen Sie die Gefühle wahr und notieren Sie diese zusammen mit den Bedürfnissen.

5.

Entwickeln Sie ein Verständnis für die heutige Situation.

Eifersucht basiert sehr häufig auf Erfahrungen unserer Vergangenheit. Oft waren das Situationen, wo wir nicht das bekommen haben, was wir wollten, enttäuscht wurden o.a. Diese Erfahrungen gehen sehr häufig einher mit Schmerz, Verletzung, Angst, Unsicherheit usw. Genau diese Gefühle werden auch in heutigen Momenten der Eifersucht getriggert, also ausgelöst, obwohl sie quasi nichts mit der aktuellen Situation zu tun haben. Dennoch prägt die vergangene Erfahrung unsere Denk- und Verhaltensmuster so sehr, dass wir glauben, die aktuelle Situation (und dementsprechend meist die andere Person) wäre für diesen unangenehmen Gefühlszustand verantwortlich. Dabei liegt die Ursache in uns selbst.

6.

Gehen Sie liebevoll und wertschätzend mit sich selbst um.

Ein besseres Verständnis für die Ursache der Eifersucht macht es möglich, sich in aktuellen Situation etwas besser davon zu distanzieren. Diese Sätze können Ihnen dabei helfen.

Diese Situation X erinnert mich an meine Kindheit/Jugend/… als mir _____  (Bedürfnis) wichtig war.

Leider habe ich ____ (Bedürfnis) damals von _____ (z.B. Person X) nicht bekommen.

Das hat mich _________ (Gefühle) gemacht.

Genau diese Gefühle empfinde ich auch gerade eben aber ich weiß, dass sie nichts mit der aktuellen Situation X oder _________ (Partner) zu tun haben. Es ist ok, dass ich mich gerade so fühle, denn es zeigt mir, dass es noch ein Thema in meiner Vergangenheit gibt, von dem ich mich noch nicht gelöst habe.

Ich werde ab sofort die Verantwortung dafür übernehmen, mich meinen Bedürfnissen zu widmen. Das heißt, mir selbst die gewünschte ________ (Aufmerksamkeit, Liebe etc.) zukommen zu lassen.

7.

Nutzen Sie Ihre Eifersucht als Chance,

sich persönlich weiterzuentwickeln und Ihre Beziehung lebendiger, freier und liebevoller zu gestalten.
Die Ursachen und Themen, die hinter der Eifersucht liegen können, sind so individuell wie die Menschen selbst. Eine individuelle Beratung oder auch eine Paartherapie kann helfen, sich diesen zu widmen und sich am Ende davon zu lösen. Gern stehen wir Ihnen für Ihre Fragen zur Verfügung und begleiten Sie gern ein Stück auf Ihrem Lösungsweg.

Ich hoffe sehr, Sie konnten mit diesen Schritten erste Erkenntnisse über sich selbst erlangen, die Ihnen helfen, aktuelle Geschehnisse aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Eine andere Perspektive kann Ihnen helfen, sich nicht mehr in der Eifersucht zu verlieren, sondern die Gefühle aus einer gesunden Distanz zu betrachten und zu verstehen. Bleiben Sie dran – mit diesen ersten Schritten haben Sie bereits ein gutes Stück Weg in eine andere Richtung hinter sich gebracht. Vielleicht wollen Sie das Thema in einer Einzeltherapie noch näher unter die Lupe nehmen oder gemeinsam mit Ihrem Partner in einer Paartherapie an diesem Thema arbeiten. Konflikte und Differenzen innerhalb einer Partnerschaft, ob Sie nun aufgrund von Eifersucht oder anderen Themen entstehen, betreffen immer beide Partner. Und was ist schöner als einen Entwicklungsweg gemeinsam zu gehen? Zusammen mit der Person, die man liebt?

Autor:

Bea

Bea

Wir freuen uns, Sie kennenzulernen und ein Stück auf Ihrem Weg begleiten zu dürfen.

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